| Brand Name: | Movelaser |
| Model Number: | Molas NL |
| MOQ: | 1 Set |
Die Molas NL-Serie stellt ein fortschrittliches Gondel-Wind-Lidar-System dar, das von unserem Unternehmen unabhängig entwickelt wurde, um den Anforderungen intelligenter Windkraftanwendungen gerecht zu werden. Dieses innovative Gerät nutzt laserbasierte Fernerkundungstechnologie und wird direkt auf der Gondel der Windkraftanlage installiert. Es arbeitet nach einem kohärenten Detektionsprinzip durch Nutzung der Laser-Doppler-Frequenzverschiebung. Durch die Aussendung von Laserimpulsen und die Untersuchung der von atmosphärischen Aerosolen zurückgestreuten Signale liefert das System genaue Vektorwindfeldmessungen in verschiedenen Entfernungen vor der Rotorebene, die von 50 m bis 200 m beim NL200-Modell, 400 m beim NL400, 500 m beim NL500 und 70 m bis 750 m beim NL750 reichen.
Die Molas NL-Serie unterstützt bis zu 10 Messebenen gleichzeitig und bietet eine Datenaktualisierungsrate von 4 Hz, um zeitnahe Windinformationen zu gewährleisten. Es bietet außergewöhnliche Genauigkeit mit Windgeschwindigkeitsmessungen von bis zu 0,1 m/s und einer Windrichtungsgenauigkeit von ±0,5°. Das System ist mit vier Strahlkonfigurationen ausgestattet: Alle Modelle behalten einen horizontalen Winkel von 30° bei, während der vertikale Winkel für NL200 auf 25° oder 10° und für NL400, NL500 und NL750 auf 10° eingestellt ist. Diese Konfigurationen garantieren eine optimale räumliche Abdeckung, die auf unterschiedliche Turbinenspezifikationen und Standortbedingungen zugeschnitten ist.
Die Integration in Turbinensteuerungssysteme erfolgt nahtlos über verschiedene industrielle Kommunikationsprotokolle wie Profibus DP, Modbus TCP, Modbus RTU und CANOPEN. Diese umfassende Konnektivität ermöglicht erweiterte Feed-Forward-Steuerungsstrategien durch die Bereitstellung von Windvorschaudaten in Echtzeit. Dadurch können Turbinen ihre Pitch- und Giereinstellungen vor eintreffenden Windböen proaktiv anpassen. Diese proaktive Anpassung reduziert Extrem- und Ermüdungsbelastungen erheblich und steigert gleichzeitig die jährliche Energieproduktion (AEP). Darüber hinaus ist die Molas NL-Serie von unschätzbarem Wert für Anwendungen wie die Korrektur von Gierfehlausrichtungen, die Überprüfung der Leistungskurve (die als Ersatz für herkömmliche meteorologische Masten dient), die Nachlauferkennung und -analyse sowie die intelligente kooperative Steuerung mehrerer Windparks.
Das System ist für raue Umgebungsbedingungen ausgelegt und verfügt über einen optischen Kopf mit Schutzart IP67 und eine Datenverarbeitungseinheit mit Schutzart IP65. Seine Korrosionsbeständigkeit entspricht den ISO C5-Standards und eignet sich daher für den Einsatz im Offshore- und Onshore-Bereich sowie in Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Salznebel. Der Betriebstemperaturbereich reicht von -40 °C bis +60 °C, mit Überlebensbereichen von -40 °C bis +65 °C bei Stromausfällen und von -45 °C bis +65 °C im eingeschalteten Zustand. Es hält überlebenswichtigen Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 m/s stand und arbeitet zuverlässig in Höhen bis zu 3.500 m. Das leichte Design, bei dem der optische Kopf nur 17,5 kg und die Dateneinheit weniger als 3,6 kg wiegt, ermöglicht eine einfache Installation und reduziert die Krankosten.
Mit ihrer langlebigen Konstruktion, beispielloser Präzision und flexiblen Anschlussmöglichkeiten übertrifft die Molas NL-Serie herkömmliche Windmessgeräte. Es bildet die Grundlage für den intelligenten Betrieb von Windparks und versetzt Betreiber in die Lage, die Effizienz zu steigern, Wartungskosten zu senken und sich einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil im Sektor der erneuerbaren Energien zu verschaffen.
Dieses Gerät bietet eine echte Frontwindmessung und gewährleistet so eine präzise und zuverlässige Winddatenerfassung. Es unterstützt die Datenübertragung in Echtzeit sowie lokale Speicherfunktionen und ermöglicht so eine kontinuierliche Überwachung und sichere Datensicherung.
Mit einer Genauigkeit von bis zu 0,1 Metern pro Sekunde und einer Winkelgenauigkeit von 0,5 Grad liefert es hochpräzise Windbeurteilungen. Das Instrument verfügt außerdem über eine hohe Abtastrate, die eine detaillierte und häufige Datenerfassung über mehrere Entfernungsebenen hinweg ermöglicht und einen breiten Messbereich abdeckt.
Ausgestattet mit einem dreidimensionalen Vierstrahl-Messsystem verbessert diese Technologie die Qualität und Tiefe der Winddaten. Seine intelligente Konfiguration vereinfacht die Betriebseinrichtung und macht es benutzerfreundlich und an unterschiedliche Anforderungen anpassbar.
Das auf einfache Wartung ausgelegte Gerät gewährleistet langfristige Zuverlässigkeit und behält gleichzeitig eine hohe Anwendbarkeit in verschiedenen Umgebungen bei. Darüber hinaus zeichnet es sich durch eine umfassende Kompatibilität mit anderen Systemen aus, was eine nahtlose Integration und vielseitige Nutzung ermöglicht.
| Messebene | 10 |
| Überlebenstemperatur | -40°C ~ 65°C (Stromausfall) / -45°C ~ 65°C (Einschalten) |
| IP (optischer Kopf) | IP67 |
| Gewicht (Dateneinheit) | ≤3,6 kg |
| Temperaturbereich | -40°C ~ 60°C |
| Reichweite | 70 m ~ 750 m (NL750) |
| Gewicht (optischer Kopf) | ≤17,5 kg |
| Beschleunigungsbereich | -0,5g ~ 0,5g |
| Überlebenswindgeschwindigkeit | 75m/s |
| IP (Dateneinheit) | IP65 |
Dieses an der Gondel montierte Lidar-Produkt unterstützt erweiterte Funktionen wie Feed-Forward-Steuerung und Vorschau-Windmessung und ermöglicht so eine hochpräzise Vorschau-Windmessung für eine verbesserte Turbinenleistung und -zuverlässigkeit.
Bei der Rotorblattlastanalyse werden die Kräfte und Belastungen untersucht, denen die Rotorblätter von Windkraftanlagen während des Betriebs ausgesetzt sind. Diese Bewertung ist entscheidend für die Gewährleistung der strukturellen Integrität und Langlebigkeit der Rotorblätter unter verschiedenen Windbedingungen.
Der Leistungskurventest wird durchgeführt, um den Zusammenhang zwischen der Windgeschwindigkeit und der Leistungsabgabe einer Windkraftanlage zu bestimmen. Dieser Test hilft bei der Bewertung der Leistung und Effizienz der Turbine unter verschiedenen Umgebungsbedingungen.
Die Nachlaufanalyse untersucht die Auswirkungen des Luftstroms hinter einer Windkraftanlage, der sich auf die Leistung nachgeschalteter Windkraftanlagen auswirken kann. Das Verständnis und die Abschwächung von Nachlaufeffekten sind für die Optimierung der Windpark-Layouts und die Verbesserung der gesamten Energieproduktion von entscheidender Bedeutung.
Bei der Gierkorrektur handelt es sich um Anpassungen, die vorgenommen werden, um den Rotor der Windkraftanlage an der Windrichtung auszurichten. Eine ordnungsgemäße Giersteuerung maximiert die Energiegewinnung und reduziert die mechanische Belastung der Turbinenkomponenten.
Bei der intelligenten Parkgruppensteuerung geht es um die koordinierte Steuerung mehrerer Windkraftanlagen innerhalb eines Windparks. Dieser Ansatz nutzt fortschrittliche Algorithmen und Echtzeitdaten, um die Leistungsabgabe zu optimieren, den Verschleiß zu reduzieren und die Zuverlässigkeit des gesamten Windparksystems zu erhöhen.