| Brand Name: | Movelaser |
| Model Number: | Molas CL |
| MOQ: | 1 Set |
Der Turmabstands-Lidar Molas CL ist eine spezielle Art von Lidar-Technologie, die zur Überwachung des Abstands der Blattspitzen in Echtzeit entwickelt wurde. Dieses fortschrittliche System misst kontinuierlich den Abstand zwischen den Rotorblattspitzen und dem Turm und sorgt so für präzise und aktuelle Daten.
Wenn sich der erkannte Schaufelabstand dem vordefinierten Mindestschwellenwert nähert, kann die Hauptsteuerung der Lüftereinheit umgehend Schutzmaßnahmen einleiten. Zu diesen Maßnahmen kann die Verlangsamung der Rotorgeschwindigkeit oder das Einfahren der Rotorblätter gehören, um mögliche Schäden zu verhindern.
Die Implementierung von Lidar zur Turmfreigabe bei bestehenden Windkraftanlagen bietet erhebliche Vorteile. Es verhindert effektiv Turmschläge und ermöglicht es Betreibern, die Leistungsgrenzen von Einheiten, die zuvor als riskant galten, sicher zu erhöhen. Dies führt zu einer verbesserten Stromerzeugung ohne Kompromisse bei der Sicherheit.
Darüber hinaus kann die Integration von Turmabstands-Lidar in künftige Turbinendesigns dazu beitragen, die Herstellungskosten der Rotorblätter zu senken und den strukturellen Designdruck auf die Einheiten zu verringern. Diese Technologie ebnet den Weg für effizientere und kostengünstigere Windenergielösungen.
| Wiederholungsfrequenz | 20 kHz pro Kanal |
| Erkennungsentfernung | 300 m bei 10 % Reflexion |
| Umgebungslichtbeständigkeit | 100Klux |
| Betriebsfeuchtigkeitsbereich | 0 % ~ 100 % relative Luftfeuchtigkeit |
| Entfernungsauflösung | ≤ 0,1 m |
| Strahl 1 | 0° |
| Strahl 2 | 2,05° ± 0,2° |
| Strahl 3 | 4,09° ± 0,2° |
| Überlebenstemperaturbereich | -45°C ~ +65°C |
| Wiederholte Messgenauigkeit | ±0,2m |
Dieses Lidar-Produkt zur Windmessung ist für präzise Lidar-Messanwendungen konzipiert und eignet sich daher hervorragend für Sektoren wie die Zivilluftfahrt und die Windkraft, in denen genaue und zuverlässige Winddaten unerlässlich sind.
Das Turmfreigabe-Lidar Molas CL ist für drei wesentliche Anwendungsszenarien konzipiert, die den sicheren Betrieb von Windkraftanlagen gewährleisten sollen. Das erste Szenario beinhaltetPräzises Einzelpunkt-FeedbackDabei zielt das Lidar-System kontinuierlich auf eine feste Position an der Blattspitze. Auf diese Weise liefert es hochpräzise Abstandsmessungen in Echtzeit direkt an die Hauptsteuerung. Dieser konstante und zuverlässige Datenstrom bildet die entscheidende Grundlage, auf der alle nachfolgenden Steuerungsentscheidungen getroffen werden.
Das zweite Schlüsselszenario istSchwellenerkennung. In diesem Modus ist das System mit einem definierten minimalen Sicherheitsabstandsschwellenwert konfiguriert, der als Grenze für den sicheren Betrieb dient. Sobald sich der Sicherheitsabstand diesem vorgegebenen Grenzwert nähert oder diesen überschreitet, wird sofort ein Alarm ausgelöst. Als Reaktion darauf leitet die Steuerung Schutzmaßnahmen wie das Abbremsen des Rotors, die Blattneigungsverstellung oder die Durchführung einer Notabschaltung ein. Durch diese Eingriffe werden potenziell schädliche Turmeinschläge wirksam verhindert.
Das dritte Szenario istTrenderkennung. Anstatt sich ausschließlich auf den aktuellen Abstandswert zu konzentrieren, überwacht das Lidar, wie sich die Entfernung im Laufe der Zeit ändert, indem es Geschwindigkeit und Richtung analysiert. Diese prädiktiven Erkenntnisse ermöglichen es dem System, mögliche Risiken einige Sekunden im Voraus zu antizipieren, was dem Hauptkontrolleur die Möglichkeit gibt, proaktive und reibungslose Risikominderungsstrategien umzusetzen. Solche vorausschauenden Anpassungen helfen, plötzliche Lastschwankungen und harte Manöver zu vermeiden.
Zusammen wirken diese drei Szenarien harmonisch: Präzises Feedback liefert genaue Rohdaten, Schwellenwerterkennung sorgt für sofortige Schutzmaßnahmen und Trenderkennung liefert Frühwarninformationen. Dieser integrierte Sicherheitsmechanismus erzeugt einen umfassenden Kreislauf, der „sehen“, „beurteilen“ und „antizipieren“ umfasst. Bei bestehenden Turbinen ermöglicht diese Technologie die sichere Aufhebung der Leistungsminderungsgrenzen und die Steigerung der jährlichen Energieproduktion. Mit Blick auf die Zukunft unterstützt es künftige Turbinendesigns, indem es geringere Anforderungen an die Rotorblattlänge und Turmsteifigkeit ermöglicht, was letztendlich sowohl die Rotorblattherstellungskosten als auch die gesamten Designbelastungen senkt.